Das Aussehen eines Weines ist Nebensache, wenn der Wein einem schmeckt. Weißweine werden mit zunehmendem Alter farbintensiver und immer kräftiger. Rotweine hingegen verlieren im gereiften Alter ein wenig die Farbbalance.

Die Farbpalette der Weißweine

Weinsommeliere sprechen bei Weißweinen von den Farbwahrnehmungen fast klar, grüngelb, platingelb, hellgelb, hellgold, dunkelgold und gelbbraun. Die Farbbestimmung liegt zum Teil an den Rebsorten oder im Ausbau. Ein Chardonnay wie der vegane Chardonnay Rosengarten feinherb wirkt gelblicher wie ein veganer Sauvignon Blanc, der eher eine grüngelbe Farbe aufweist. Zum anderen Teil liegt die Farbbestimmung auch daran, wie ein Wein gereift ist. Ist er im Barrique-Fass gereift ist nimmt er nach 4 Monaten Reifezeit einen gelblichen Ton an. Ein Weißwein mit einem hohen Säuregehalt hat in der Regel eine grünschimmernde Farbe, während ein schwerer, alkoholreicher oder etwas gereifter Weißwein eine dunkelgelbe bis goldene Farbe besitzt. Sehr gereifte Weine streben farblich meist zu Goldbraun und im zunehmenden Alter zu Bernstein.

Farbvarianten des Rotweines Rotweine

Rotweine gibt es in den Farben hellrosa, pink, lachsrot, rubinrot, violett und purpur. Weine wie der Cabernet Sauvignon Blanc, der vegane Merlot, der Shiraz oder der vegane Dornfelder trocken sind deutlich farbintensiver, während ein Spätburgunder eine weniger dunkle Farbe hervorbringt. Wenn sich ein Braunton in den Rotwein mischt, wird der Wein altersmüde bis ungenießbar. Dies passiert, wenn der Rotwein länger gelagert wurde. Ein Rotwein enthält medizinisch wertvolle Wirkstoffe. Das Resveratrol in der Haut der Traube, das einen vielfach nachgewiesenen Anti-Aging Effekt hat, krebsvorbeugend, entzündungshemmend und stoffwechselreinigend ist, wirkt sagen die Ärzte. Im Traubenkern befindet sich die sogenannte OPC`s (Oligomere Proanthocyanine ist ein natürlicher Stoff, der in Pflanzen vorkommt) die in hohem Maße antioxidative (verhindert eine ungewollte Reaktion zwischen 2 chemischen Elementen) und entzündungshemmende Wirkungen nachweisen.

Aus Schwarz mach Weiß

Man denkt, dass alle Weißweine aus weißen Trauben entstehen und alle Rotweine aus roten Trauben. Das stimmt allerdings nicht. Das beste Beispiel dafür ist der vegane Blanc de Noir, der aus Spätburgunder-Trauben die rot sind zu einem Weißwein gekeltert wurde.

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