„Veganer Wein? So ein Schwachsinn, Wein ist doch immer vegan!“ Solche und ähnliche Aussagen hört man zuhauf, wenn es um das Thema veganer Wein geht. Wieso viele Menschen immer noch glauben, Wein wird rein pflanzlich produziert und wo die Unterschiede zwischen veganem und herkömmlichen Wein liegen, erfahrt ihr im Folgenden.

Das Tierische im Wein

Der eigentliche Unterschied zwischen veganem und herkömmlichen Wein liegt in der Klärung.
Bei der herkömmlichen - unveganen - Weinerzeugung werden tierische Produkte dafür genutzt, um den Rebsaft von Trübstoffen zu befreien und ihn geschmeidiger und milder zu machen.

Die tierischen Produkte, die dafür verwendet werden, sind in der Regel Eiklar - das sogenannte Albumin, Casein - der Proteinanteil in Milch, Fischblase, das Milchprodukt Lysozym sowie Gelatine. Für veganer ist diese Vorstellung reiner Horror, weshalb es an den Winzern liegt, umzurüsten und auch die Nachfrage nach rein pflanzlichem wein abzudecken.

So entsteht veganer Wein

Bei der veganen Weinproduktion ohne tierische Inhaltsstoffe, wird auf pflanzliche und mineralische Mittel zurück gegriffen. Schönungsmittel wie Aktivkohle, Gesteinarten wie Bentonit und Kaolin, die bioaktive Substanz Phytinsäure, der Gerbstoff Tannin sowie vegane Gelatine klären den Wein auf natürliche Weise ohne tierische Produkte verwenden zu müssen. 

Veganer Wein von vinovega

Neugierig auf veganen Wein geworden? In unserem vinovega-Onlineshop für vegane Weine haben wir ein Sammelsurium an veganen feinen Tropfen. Wie wäre es beispielsweise mit dem Riesling „GG“ Großes Gewächs des Weingutes Neuspergerhof?