Der Spätburgunder - auch Pinot Noir genannt - ist ein echter Klassiker unter den Weinen. Als König der Rotweine, genießt er höchste Bedeutung und ist ein Wein für gehobene Ansprüche. Im Folgenden erklären wir ihn euch.

Der Spätburgunder - ein Steckbrief

Fast 11.800 Hektar Rebfläche sind mit der Sorte Spätburgunder in Deutschland bestockt, was einem Anteil von fast 10% der Gesamtfläche entspricht.
Die Pfalz steht mit ca. 1660 Hektar auf Platz drei der deutschlandweiten Anbaufläche mit den meisten Reben dieser Sorte. In vielen Anbaugebieten zählt der Spätburgunder als Klassik-Rebsorte.

Der Geschmack des Spätburgunders ist vollmundig und samtig mit fruchtigen Aromen und einem süßlichen Geruch. Der klassische Spätburgunder wurde aus hochreifen, recht farblosen Trauben gewonnen, die gerbstoffarm und mild waren. Heute liegt der sogenannte moderne Spätburgunder mehr im Trend, der mehr Gerbstoffe enthält, eine kräftig rote Farbe aufweist und nur eine kurze Lagerung erfährt. 

Der Spätburgunder bevorzugt eher kühle Standorte, die normalerweise für eine spürbare Säure im Wein sorgen. Durch die dünne Schale der Trauben, werden die Gerb- und Farbstoffe limitiert. Diese werden jedoch aus der Maische gezogen. Aus der Spätburgunder-Traube werden dann seidige, feine Rotweine gezaubert. 

Spätburgunder schmeckt am besten vegan

Weingut Benders veganer Spätburgunder passt hervorragend in die Herbstmonate, da er sich aus harmonischen Tanninen und einem kräftig-würzigen Geschmack auszeichnet.